Max Braun zweiter bei Pforzheimer Sportlerwahl

Wie im vergangenen Jahr wurde Max Braun auch in 2019 zur Pforzheimer Sportlerwahl nominiert.
Die Pforzheimer Zeitung veranstaltet diese Wahl nun bereits im 13. Jahr gemeinsam mit der Volksbank Pforzheim und möchte damit den Sportlern der Region die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die ihnen gebührt – in diesem Jahr sogar mit neuem Stimmenrekord. Jedermann konnte ab Anfang Oktober für Max abstimmen und ihm so zu einem Platz möglichst weit vorne verhelfen.
Nach dem dritten Platz im Vorjahr rechnete sich Max als amtierender Junioreneuropameister in diesem Jahr schon etwas aus.
Am Ende konnte er sich über Platz zwei freuen. Im Vergleich zum Vorjahr hatte Max mit insgesamt 798 Stimmen über 150 Stimmen mehr bekommen. Er musste sich nur dem Leichtathleten Constantin Preis geschlagen geben, der mit 875 Stimmen die Sportlerwahl gewann. Preis gewann 2019 den Deutschen Meistertitel über 400 Meter Hürden. Auf Platz drei (515 Stimmen) landet der Radsportler Benjamin Boos.

Der SV Neidlingen gratuliert Max zu diesem Erfolg recht herzlich!
Zum Schluss möchte sich Max noch bei all denjenigen bedanken, die für ihn gestimmt haben.

Max Braun holt sich Europameistertitel mit dem Kleinkaliber-Gewehr

Nach den erneuten Erfolgen bei der kürzlich stattgefunden Deutschen Meisterschaft der Sportschützen in München stand für Max Braun bereits das nächste Großereignis vor der Tür.
Im italienischen Bologna fanden Mitte September die Europameisterschaften für die Juniorenschützen statt. Dabei sicherte sich Max in der Königsdisziplin KK 3 x 40 Schuss den Europameistertitel. Nach etlichen Deutschen Meistertiteln, zahlreichen Siegen bei Nachwuchswettkämpfen und Erfolgen bei internationalen Wettbewerben sicherlich sein bis dato größter Erfolg. Dazu herzlichen Glückwunsch!
Ab Oktober startet Max mit dem Luftgewehr in der 1. Bundesliga und möchte dort weitere Erfahrung sammeln. Sein großes Ziel ist irgendwann mal eine olympische Medaille zu gewinnen. Tokyo im nächsten Jahr kommt dafür wohl noch zu früh. Für Olympia 2024 in Paris stehen ihm allerdings alle Türen offen.
Der Schützenverein Neidlingen drückt schon jetzt alle verfügbaren Daumen und wird seine Karriere weiterhin verfolgen und davon berichten.

Württembergische Meisterschaften – die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft

Für die Neidlinger Schützen hieß es wieder ab Mitte Juni sich möglichst gut bei den Württembergischen Meisterschaften zu platzieren, um die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften in München zu ergattern.
Wie im Vorjahr gelangen das erneut den Schützen Julia Pfeifer, Max Braun und Heiko Pokorny. Herzlichen Glückwunsch an alle drei!
Den Auftakt machten wie gewöhnlich die Luftgewehr-Disziplinen. Hier waren in der Disziplin Luftgewehr Stehend Heiko, Julia, Emelie Braun und Matthias Braun am Start. Bei Heiko und Matthias lief es jeweils alles andere als rund. Während Matthias eher auf die Qualifikation für München im KK-Bereich schielte, wurde er im Luftgewehr unter Wert geschlagen. Mit 382 Ringen war er nur minimal schlechter als im Vorjahr, doch hatte er sehr viele knappe Neuner zu verzeichnen – das war echt ärgerlich. Ähnlich lief es bei Heiko. Als Neuntem in der Herrenklasse 3 fehlten ihm mit 378 Ringen nur vier Ringe auf den Titel, die er im Normalfall locker in der Lage ist zu schießen, aber wenn es nicht klappen soll, dann klappt es einfach nicht.
Ebenfalls nicht vom Glück verfolgt war Julia. Sie zeigte zwar die beste Leistung aller Neidlinger mit dem Luftgewehr (386 Ringe), doch auch sie war mit einem undankbaren vierten Platz nicht so richtig glücklich. Emelie konnte allerdings ohne Training mit 373 Ringen und einem 20. Platz ganz gut leben.
Im Kleinkaliber 100 Meter war es für Julia noch knapper als mit dem Luftgewehr. Hier erzielte sie ein super Ergebnis von 294 Ringen und lag Ringgleich mit dem drittplatzierten. Jedoch hatte dieser die bessere letzte 10-Schuss-Serie erzielt, sodass Julia erneut nur der undankbare vierte Platz blieb.
Auch ziemlich gut lief es bei Julian Hitzer in dieser Disziplin. Mit 290 Ringen wurde er guter 14. Leider verpasste er mit diesem Ergebnis um die Winzigkeit von einem Ring die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Damit ging es ihm wie Matthias vor Jahresfrist – sowas ist echt ärgerlich! Für Matthias lief es als Kreismeister und dritter der Bezirksmeisterschaften von Anfang an nicht gut. Zwar erzielte er mit 289 Ringen ein nur minimal schlechteres Ergebnis als Julian, doch für ihn war das ausgegebene Ziel ganz klar eine Teilnahme in München. Gemeinsam mit Philipp Wagner platzierten sich Julian und Matthias auf einem guten 5. Platz der Mannschaftswertung.
Für Matthias blieb dann noch die Chance in der Disziplin KK 50 Meter. Hier hatte er als Bezirksmeister vielleicht die größten Hoffnungen. Doch auch hier war ihm das Glück nicht holt. Er erwischte einen gebrauchten Tag und erzielte lediglich 267 Ringe (21. Platz). Umso ärgerlicher war, dass er mit seinem Ergebnis der Bezirksmeisterschaft (282 Ringe) nicht nur die Qualifikation erreicht hätte, sondern nebenbei auch noch württembergischer Meister geworden wäre und ebenfalls einen neuen Landesrekord aufgestellt hätte.
Wiederrum unglücklich konnte Julia mit einem weiteren vierten Platz sein. Mit 272 Ringen verpasste sie erneut denkbar knapp um einen Ring das Podest im KK 50 Meter. Ein solches Pech ist vor allem bei Jungschützen sehr ärgerlich, aber es verdeutlicht nochmal die hohe Leistungsdichte in diesem Bereich.
Heiko war zu seinem Luftgewehrstart noch im KK-Liegend 60 Schuss aktiv. Sein Wettkampfverlauf eignete sich allerdings nicht als Vorbild für die Jugend. Nach nicht mal 40 Schuss brach er seinen Wettkampf enttäuscht ab. Es lief wohl nicht besonders gut bei ihm. Allerdings lehrt man der Jugend schon von Grund an, dass man niemals einen Wettkampf einfach so herschenkt – egal wie gut oder schlecht es läuft! In diesem Fall taugte Heiko ausnahmsweise nicht als Vorbild.
Ebenfalls im KK-Liegend-Bereich war Max mit seiner Mannschaft am Start. Im einzigen Start für seinen Heimatverein holte er sich mit 598 von 600 möglichen Ringen den Meistertitel vor seinem Teamkollegen Colin Fix. Gemeinsam mit Dennis Neyer gewannen sie folglich auch die Mannschaftswertung in der Junioren Klasse 1.

Mit zwei württembergischen Meistertiteln, einem zweiten Platz und drei vierten Plätzen war die Neidlinger Ausbeute in diesem Jahr überschaubar. Dennoch gibt es für die Neidlinger wieder drei Schützen, die sie bei den Deutschen Meisterschaften – ab Ende August in München – anfeuern können. Herzlichen Glückwunsch nochmals an Julia, Heiko und Max und bereits jetzt „Gut Schuss“!

Hier alle Ergebnisse im Überblick:

Luftgewehr stehend – Herrenklasse III
9. Platz Heiko Pokorny                                  378 Ringe

Luftgewehr stehend – Herrenklasse I
38.   Platz Matthias Braun                             382 Ringe

Luftgewehr stehend – Juniorenklasse II
4. Platz Julia Pfeifer                                       386 Ringe
20. Platz Emelie Braun                                  373 Ringe

KK liegend 60 Schuss – Herrenklasse III
53. Platz Heiko Pokorny                                 359 Ringe          

KK liegend 60 Schuss – Junioren Klasse I
1. Max Braun                                                   598 Ringe
2. Colin Fix                                                       592 Ringe
4. Dennis Neyer                                               582 Ringe          

KK 100 Meter 30 Schuss – Herrenklasse I
4. Platz Julia Pfeifer                                       294 Ringe
14. Platz Julian Hitzer                                    290 Ringe
20. Platz Matthias Braun                               289 Ringe
53. Platz Philipp Wagner                               281 Ringe

KK 50 Meter 30 Schuss – Herrenklasse I
21. Platz Matthias Braun                              267 Ringe

KK 50 Meter 30 Schuss – Juniorenklasse I
4. Platz Julia Pfeifer                                      272 Ringe

 

Matthias Braun

 

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