Max Braun wird zweifacher Junioren-Weltmeister im Mixed-Team und holt sich Bronze im Einzel bei der Junioren-WM in Peru

Nachdem bereits die letzten Europameisterschaften der Junioren in Bologna 2019 sehr erfolgreich für den Neidlinger Max Braun gelaufen sind (Europameister im Dreistellungskampf), setzte er nun bei den Weltmeisterschaften noch eins oben drauf.  
Zunächst errang er im Einzel in der Disziplin Kleinkaliber liegend 60 Schuss hauchdünn die Bronze-Medaille. Hierbei war es unglaublich spannend, denn Max lag genau ringgleich mit dem späteren Viertplatzierten. Der Neidlinger behielt aber die Nase vorne, da er mit 103,9 Ringen die bessere letzte 10-Schuss-Serie vorzuweisen hatte.
Im Kleinkaliber Dreistellungskampf gelang Max der Einzug ins Finale der besten Acht. Hier konnte er einen guten sechsten Platz belegen.
Richtig erfolgreich aber verliefen die Mixed-Wettbewerbe in den zuvor schon genannten Disziplinen. Gemeinsam mit Teampartnerin Larissa Weindorf holte sich Max mit einer überzeugenden Vorstellung den Weltmeistertitel im liegenden Anschlag über 60 Schuss. Dabei schlugen sie im Finale um Gold die Mitbewerber aus den USA.
Für den Mixed-Wettbewerb im Dreistellungskampf wechselte Max die Teampartnerin. Nun war Anna Janssen an seiner Seite. Gemeinsam konnte sie auch hier die Konkurrenz – dieses Mal aus Indien – hinter sich lassen.

Herzlichen Glückwunsch zu diesen herausragenden Leistungen!

Liegend Mixed Team Larissa Weindorf und Max Braun

 

Deutsche Meisterschaft 2021 in München – Max Braun erneut dreimaliger Deutscher Meister, zwei Mal mit Deutschem Rekord!

Nach einer erneut von der Corona-Pandemie beeinflussten Meisterschaftssaison kam es letztlich doch noch zu relativ normalen Deutschen Meisterschaften in München.
Neidlingens Vorzeigeschütze Max Braun bewies erneut, dass ihn die letzten 1 ½ Jahre nicht sonderlich in seiner Entwicklung gebremst haben und kürte sich auch in diesem Jahr zum mehrmaligen Deutschen Meister.
Anders als in den Vorjahren, in denen er noch in den verschiedenen Jugendklassen an den Start gehen konnte, ist nun – innerhalb der Erwachsenenklasse – eine immer deutlich werdende Spezialisierung auf den Kleinkaliber-Bereich zu erkennen. So rechnete sich Max im Luftgewehrbereich weniger Chancen als früher aus. Hier verpasste er auch bei 60 zu absolvierenden Schüssen mit 621,10 Ringen das Finale der besten acht Schützen. Am Ende reichte es hier zu Platz 13.

Deutlich größer waren die Chancen für ihn dagegen in der Königsdisziplin der Gewehrschützen – dem Kleinkaliber Dreistellungskampf, bei dem drei Mal 40 Schuss in den Teildisziplinen kniend, liegend, stehend zu absolvieren sind. Hier legte Max furios los und lag nach den ersten zwei Teildisziplinen mit acht Ringen gegenüber seinen größten Konkurrenten in Führung. Dabei erzielte er im Liegend-Anschlag 400 von 400 möglichen Ringen. Im abschließenden Stehend-Anschlag verteidigte er seinen Vorsprung knapp und hatte am Ende mit 1177 Ringen zwei Ringe Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Gemeinsam mit seinen Mannschaftskammeraden Colin Fix und Hannah Steffen holte er den Mannschaftstitel. Alle drei schossen so gut, dass es sogar zu einem neuen Deutschen Rekord reichte! Herzlichen Glückwunsch!

Dies war jedoch erst die Qualifikation für das Finale der besten acht Einzelschützen. Auch dort startete Max stark und lag nach den ersten 30 Schuss in den Teildisziplinen Kniend und Liegend auf Rang zwei. Im abschließenden Stehend-Anschlag kam dann der Eliminations-Modus zum Einsatz. Hier wurden zunächst nochmals 10 Schüsse Stehend geschossen, ehe die beiden schlechtest platzierten Schützen das Finale verlassen mussten. Nach jedem weiteren Schuss musste dann ein weiterer Schütze seinen Hut nehmen. Max ereilte als fünftletzter dieses Schicksal. Er erreiche somit nach dem Sieg in der Qualifikation und dem Titel mit der Mannschaft den fünften Platz.

Das Husarenstück gelang jedoch im Kleinkaliber-Liegend-Wettkampf, in dem 60 Schuss in der liegenden Position geschossen werden müssen. Während Max in den anderen Disziplinen für den KKSV Ispringen antrat, absolvierte er und seine Mannschaftskollegen diesen Wettkampf offiziell für den SV Neidlingen. Bereits nach der ersten 10-Schuss-Serie lag Max in Führung. Diese sollte er auch bis zum Ende nach 60 Schuss nicht mehr abgeben. Zum Abschluss eines grandiosen Wettkampfs schloss er diesen auch noch mit einer 10,9 ab – der absoluten Scheibenmitte.
Sein Ergebnis von 629,2 Ringen bedeutete abermals einen neuen Deutschen Rekord. Doch damit nicht genug. Auch Max´ Teamkollegen lieferten eine starke Leistung ab. Colin Fix landete sogar nur weniger als einen Ring hinter ihm und wurde starker zweiter. Abgerundet wurde die Mannschaftsleistung von Bernd Fränkle. Dieser wurde guter neunter der Einzelwertung. Alle Einzelergebnisse flossen auch in die Mannschaftswertung ein. Auch hier reichte es zu einem weiteren Deutschen Meister Titel. Wie schon bei Max hieß es auch hier: Neuer Deutscher Rekord. Herzlichen Glückwunsch an alle drei Schützen!

Das Fazit dieser Deutschen Meisterschaften, bei denen er erstmals bei den Erwachsenen startete, fiel für Max also erneut sehr gut aus. Mit einem Titel, einem 5. Platz und einem 13. Platz in den Einzeldisziplinen konnte er mehr als zufrieden sein. Abgerundet wurde das ganze natürlich von zwei starken Mannschaftsleistungen, mit denen Max nochmals zwei Titel einheimsen konnte.

Aus Neidlinger Sicht war 2021 auch Matthias Braun im Kleinkaliber Stehend 30 Schuss am Start. Nach der recht kurzfristigen Bekanntgabe der Qualifikation blieb leider wenig Zeit fürs Training. Mit 265 Ringen war das Ergebnis nicht ganz das, was möglich gewesen wäre, aber der Olympische Gedanke zählt.

Kleinkaliber-Liegend-Mannschaft mit hervorragendem Start

Zum Auftakt in die neue Kleinkaliber-Liegend-Runde gelang dem SV Neidlingen ein überaus erfolgreicher Start. In dieser Saison können die Neidlinger auch wieder auf einen Rückkehrer zählen. Altmeister Heiko Pokorny kehrte nach einjähriger Abstinenz im KK-Liegend-Bereich wieder zurück.
Gemeinsam mit den bisherigen Schützen Lukas Glöckler und Julia Keinath, sowie Julian Hitzer, Max Braun und Matthias Braun gingen die Neidlinger somit als eine der Favoriten in die nun beginnende Runde der Bezirksliga.
Der erste Wettkampf gegen den SV Jesingen fand aufgrund der Vorsicht rund um die Corona Pandemie als Fernwettkampf statt. Die Jesinger KK Schützen erzielten mit 860 Ringen ein achtbares Ergebnis, konnten jedoch nicht ganz mit dem SV Neidlingen mithalten.
Auf der heimischen Anlage in Neidlingen erzielte die Mannschaft gleich zum Auftakt ein Rekordergebnis von 886 Ringen. Noch nie konnte eine Neidlinger Kleinkaliber-Mannschaft im liegend mehr Ringe erzielen. Allen voran Max Braun zeigte mit 300 von 300 möglichen Ringen mal wieder seine Klasse, obwohl er doch während der Corona Pandemie eine kleine Pause eingelegt hatte und in dieser Zeit kaum trainierte. Ebenfalls ein gutes Ergebnis von 293 Ringen erreichte Mannschaftsführer Lukas Glöckler. Er war bereits in der Vorsaison der zuverlässigste Neidlinger Schütze und lieferte seine guten Ergebnisse in Serie ab. An diesem Punkt scheint er auch jetzt weiter machen zu wollen. Der dritte Schütze, der in die Mannschaftswertung der besten drei einzog, war Matthias Braun. Mit gleichermaßen 293 Ringen schoss er am oberen Leistungslimit und ließ erkennen, dass man mit ihm in dieser Saison vermehrt unter den besten drei Schützen rechnen muss – trotz der starken internen Konkurrenz. Etwas unter seinen Möglichkeiten blieb Rückkehrer Heiko Pokorny. Mit 290 Ringen war er natürlich selbst sein größter Kritiker. Alle in der Mannschaft waren sich jedoch einig, dass es nur eine Frage der Zeit sein würde, bis Heiko wieder unter den besten drei der Mannschaft auftauchen würde. Julian Hitzer erreichte 288 Ringe und war mit diesem Ergebnis ebenfalls nicht ganz so glücklich. Wobei eigentlich lag es nur an der ersten 10-Schuss-Serie, die etwas gegenüber den anderen Serien abfiel. Den Schlusspunkt setzte Julia Keinath mit 272 Ringen, die sich trotz des wenigen Trainings in den letzten Monaten mehr als achtbar schlug.

Hier die Ergebnisse im Überblick:

SV Neidlingen             886 Ringe       :           860 Ringe                   SV Jesingen
Max Braun                  300 Ringe
Lukas Glöckler            293 Ringe
Matthias Braun            293 Ringe
Julian Hitzer                288 Ringe
Julia Keinath               271 Ringe

Am Ende siegte der SV Neidlingen souverän mit 886 zu 860 Ringen gegen den SV Jesingen. Gleichzeitig setzten sich die Neidlinger mit diesem Auftaktergebnis an die Spitze der Tabelle. Wie eng es jedoch war zeigt ein genauer Blick auf die Abstände. Neidlingen lag ringgleich mit dem
SV Hirrlingen auf Rang eins, dicht gefolgt von den Gächinger Schützen, die nur drei Ringe Rückstand hatten, sowie dem SV Hattenhofen, der ebenfalls noch sehr gute 880 Ringe erzielte.
Er verspricht also eine spannende Saison zu werden. 

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