Mehr als erfolgreicher Jahresstart für Max Braun – Sieg beim internationalen Wettkampf, EM-Qualifikation und Aufstieg in die 1. Bundesliga

Max Braun hatte gleich zum Jahresauftakt ein ordentliches Programm zu absolvieren, das er allerdings ausnehmend gut absolvierte. Zunächst reiste er nach Pilsen zu einem mehrtätigen Wettkampf mit internationaler Beteiligung. Dabei konnte er den zweiten Wettkampf im Finale souverän für sich entscheiden.
Nur wenige Tage später ging es für ihn in München bei mehreren internationalen Wettkämpfen weiter, bei denen es auch um die Europameisterschaftsqualifikation ging. Auch hier präsentierte sich Max in sehr guter Form und sicherte sich nach drei Wettkämpfen á 60 Schuss als zweitbester deutscher Junior ein Startrecht für die im März in Kroatien stattfindende Europameisterschaft. Dabei erkämpfte er sich in einem dieser Wettbewerbe, eine neue persönliche Bestleistung von 627,9 Ringe. Bei deutlich stärkerer Konkurrenz als in Pilsen reichte es im anschließenden Finale zu einem guten siebten Rang.
Wer denkt, dass nach einem solch umfangreichen Programm erstmal eine Erholungsphase ansteht der irrt. Quasi auf dem direkten Weg zog es den Nachwuchsschützen zur Bundesliga-Relegation seiner Luftgewehrmannschaft, dem SSV Kronau. Praktischerweise fanden die Relegationswettkämpfe für den Aufstieg in die 1. Bundesliga im heimatnahen Ostfildern-Ruit statt. So ließen es sich auch viele Neidlinger Vereinskameraden nicht nehmen und drückten Max vor Ort die Daumen. Souverän bestritt Max´ neue Mannschaft – der SSV Kronau – die kürzlich abgeschlossene 2. Luftgewehr-Bundesliga. 

Am Ende qualifizierten sie sich dadurch für die Relegationswettkämpfe, an denen vier Vereine teilnahmen. Als beste dieser vier Mannschaften gelang den Kronauern in Ruit tatsächlich der Aufstieg in die 1. Bundesliga. Max´ Mannschaft agierte dabei äußerst souverän. Bereits im ersten von zwei Wettkämpfen ließen sie keinen Zweifel an ihrem Vorhaben, in der nächsten Saison in der höchsten Liga schießen zu wollen. Max erzielte dabei unglaubliche 398 Ringe, was bedeutet, dass er im gesamten 40-Schuss-Wettkampf lediglich zwei Neuner hinnehmen musste. Doch einer seiner Mannschaftskollegen war sogar noch einen Tick besser. Der US-Amerikaner Dempster Christenson erreichte sogar 399 Ringe. Mit einem weiteren hohen Ergebnis von 397 Ringen der Kronauer, zeigten sie bereits jetzt Erstliga-Niveau. Obwohl alle Schützen im zweiten Tageswettkampf ein wenig Federn lassen mussten, war der SSV Kronau auch im abschließenden Relegationskampf erneut die beste Mannschaft. Mehr als verdient dürfen sie damit ab Oktober 2019 in der 1. Luftgewehr-Bundesliga antreten. Der Plan von Max zu Saisonbeginn – trotz Angebote aus der 1. Liga – zunächst ein Jahr in der 2. Bundesliga Erfahrung zu sammeln und im Anschluss möglichst 1. Liga zu schießen ist damit voll und ganz aufgegangen. Der SV Neidlingen gratuliert ihm zu seinem erfolgreichen Jahresauftakt und wünscht ihm schon jetzt bei der anstehenden EM in Kroatien „gut Schuss!“

Nachlese Sommerferienprogramm: Wasserschlacht

Am 11. August fand das zweite Sommerferienprogramm beim Schützenverein statt. Nach den heißen Temperaturen freuten sich alle schon auf eine schöne Abkühlung bei der geplanten Wasserschlacht rund ums Schützenhaus. Ausgerechnet an diesem Samstag war es jedoch mit nur ca. 20 – 23 Grad relativ kühl. Das hielt die Kinder aber nicht ab. Fast 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren dabei, als es verschiedene Spiele rund um das Thema Wasser zu bestreiten galt. Zunächst wurden die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt. Im Wechsel musste nun jedes Gruppenmitglied mit einer Wasserspritzpistole möglichst viele Pappbecher von einer Bierbank herunterspritzen. Hierfür hatte jedes Kind maximal zwei Wasserfüllungen für die Spritzpistole zur Verfügung. Für jeden heruntergespritzten Becher gab es ein Punkt. Im zweiten Spiel ging es darum, Wasserbomben aus zunächst einem Meter Entfernung von einem Teamkollegen zu fangen. Für jede Wasserbombe, die erfolgreich gefangen wurde und dabei nicht zerplatzt ist, durfte der Fänger einen Meter zurückgehen. Die Gruppe, die es am Ende die größte Distanz zwischen Werfer und Fänger gebracht hatte, siegte in diesem Spiel.
Das Abschlusspiel war das Highlight des Nachmittags. Jedes Team hatte eine große, leere Kiste zur Verfügung. Innerhalb von drei Minuten mussten die Teilnehmer so viel wie möglich Wasser aus einem kleinen Schwimmbecken in ihre Kiste transportieren. Hierfür lagen z. B. Gießkannen bereit. Außerdem konnten in den Kisten Wasserbomben gebunkert werden. Nach Ablauf dieser drei Minuten ging das eigentliche Spiel los. Alles das, was an Wasser in den Kisten der Teams war, konnte nun verwendet werden um die andere Gruppe nass zu machen. Der Sieg sollte an das Team gehen, das alle Teilnehmer der anderen Gruppe als erstes nassspritzen konnte.
Das machte den Kindern extrem viel Spaß und daher wurde dieses Spiel gleich drei Mal wiederholt. Wie im Fluge war der Nachmitttag dann auch schon wieder vorbei und das Ferienprogramm zu Ende. Die Kinder trockneten sich noch schnell in der nun doch wärmenden Sonne und dann ging es ab nach Hause.

Nachlese Sommerferienprogramm 2018: Radtour mit dem Schützenverein

Mit Spannung erwartete der SV Neidlingen in diesem Jahr den Anmeldeschluss des Sommerferienprogramms. Denn bei einem der drei angebotenen Programmen konnte man sich so gar nicht vorstellen, ob sich nun gleich eine ganze Schaar Kinder anmelden würde, oder ob sich kein einziges Kind dafür interessiert. Nach dem Meldeschluss war man durchaus positiv überrascht, denn mit 13 Anmeldungen war nicht unbedingt zu rechnen.

Am 2. August hieß es also für die angemeldeten Kinder auf zur Radtour rund um Neidlingen. Auch an diesem Tag war es bei erneut über 30 Grad tropisch heiß. Entsprechend passt Jugendleiter und Radguide Matthias Braun die Streckenführung an. Den Großteil der rund 20 Kilometer fuhr die Gruppe im Wald. Dazu war man zunächst Richtung Pfannenhütte/Wasserfall unterwegs um dann in den Staatsweg in Richtung Michaelshof/Hepsisau einzubiegen. Bevor es die Gruppe jedoch in den Wald schaffte, bremste sie noch eine Panne aus. Einem der Teilnehmer geriet die Kette zwischen die Speichen und der Schaltung. Das Ganze verklemmte sich so ungünstig, dass nur Werkzeug und viel Gewalt half, die Kette wieder zu befreien. Nach behobener Panne ging es in zügigem Tempo den Staatsweg entlang. Da noch alle fit waren, entschloss man sich noch zu einem Abstecher in die Eisdiele nach Weilheim. Auf dem Rückweg fuhr die Gruppe nicht einfach parallel zur Hauptstraße nach Neidlingen zurück, sondern wählte den Weg entlang dem Pfundhardthof und dem Butzenberg.
Nach 20 Kilometer, 350 Höhenmeter und einer Panne war die Radgruppe wieder vollzählig und etwas verschwitzt in Neidlingen angekommen. Sowohl den Kindern auch den beiden Begleitpersonen machte die Radtour viel Spaß. Nebenbei konnte man noch beweisen, dass die heutige Jugend nicht nur vor dem Fernseher oder vorm Smartphone sitzt, sondern sich auch gerne bewegt.

Neidlingerinnen starten wieder als Favoriten in den Gau Jugend KO-Pokal

Im Juni startete wieder der alljährliche Gau Jugend KO-Pokal für die Jungschützen innerhalb des Kreis Teck. Mit Emelie Braun und Julia Pfeifer gingen für den SV Neidlingen gleich zwei Jungschützinnen an den Start, die diesen Pokal bereits gewonnen hatten. Entsprechend waren diese beiden eine der Favoritinnen in ihren jeweiligen Altersklassen. Emelie bestritt die erste Runde des Wettbewerbs, der im KO-Modus ausgetragen wird, in Holzmaden. Bei diesem Modus werden immer Paarungen ausgelost, die im Anschluss gegeneinander antreten müssen. Der- oder diejenige mit der höheren Ringzahl zieht dann in die nächste Runde ein. Für Emelie ging es zum Auftakt in der Jugendklasse gleich gegen einen weiteren Favoriten – Noah Zangl aus Köngen. Beide waren ungefähr gleich stark einzuschätzen, wobei Emelie bereits mehr Erfahrung hatte. Diese Erfahrung spielte sie auch aus. Trotz relativ wenig Training im Moment blieb sie im Duell mit Noah cool und zog mit 369 Ringen zu 354 Ringen in die nächste Runde ein. Erfreulicher Nebeneffekt: Ein starker Gegner war schon mal eliminiert.
Etwas lockerer konnte es Julia in der Junioren Klasse II angehen lassen. Auf der Anlage in Wendlingen sorgte sie mit starken 389 Ringen für das mit Abstand beste Ergebnis innerhalb aller fünf Altersklassen dieses Wettbewerbs. Natürlich war ihr damit auch der Duellsieg nicht zu nehmen. Mit 389 zu 357 Ringen war recht schnell klar, dass Julia für die nächste Runde planen konnte.
Diese findet bereits Anfang Juli statt. Auch hier wünscht der SV Neidlingen seinen beiden Jungschützinnen wieder „Gut Schuss“!

Gau Jugend KO-Pokal – Jugendklasse:
369 Ringe Emelie Braun                                               Noah Zangl SGes Köngen 354 Ringe                         

Gau Jugend KO-Pokal – Junioren II:
Julia Pfeifer 389 Ringe                                                  Madleine Eppinger SV Dettingen 357 Ringe

 

Bezirksjugendpokal in Unterhausen

Mitte März fand wieder der Bezirksjugendpokal in Unterhausen statt. Diese Veranstaltung ist eine der wenigen Möglichkeiten, bei denen die Schützen nicht für ihre Vereine antreten, sondern für ihren Kreis an den Start gehen. Gleichzeitig bietet sich hier die seltene Gelegenheit auch für Kinder unter 12 Jahren mit dem Lichtgewehr an einem Wettkampf teilnehmen zu können. Wie zuletzt nutzte das wieder Benjamin Kuch. Er startete sowohl mit dem Biathlon-Lichtgewehr als auch mit dem gewöhnlichen Lichtgewehr. Mit 180 von 200 möglichen Ringen räumte er dabei wieder kräftig ab.
Herzlichen Glückwunsch!
Gemeinsam mit dem Schützenkreis Gau Teck belegt er den dritten Platz. Hier waren sowohl Einzelstarter wie auch Mannschaften aus jeweils zwei Jungschützen am Start. Dabei wurde eine Vielzahl von Disziplinen geschossen. So z. B. Luftgewehr stehend, Luftgewehr Dreistellungskampf, Luftpistole, Sportpistole und Kleinkaliber Dreistellungskampf. Am Ende trennten die Jungschützen aus der Teckregion lediglich 4 Punkte auf den zweiten Platz, den der Kreis Echaz-Neckar belegte. Nicht zu schlagen war allerdings dieses Mal der Kreis Uhland. Damit löste der Kreis Uhland den Seriensieger Echaz-Neckar nach 6 Titelgewinnen in Folge ab. Vielleicht können die Jungschützen vom Kreis Teck im kommenden Jahr auch eine Überraschung schaffen.

Neidlingens jüngste Schützen räumen ab

Immer im Januar findet in Unterhausen bei Pfullingen der sogenannte „Shooty Cup“ für den Nachwuchs statt. Hier ist ausschließlich die Schülerklasse (12 bis 14 Jahre) startberechtigt. Die Besonderheit bei diesem Wettbewerb ist aber, dass es auch ein Rahmenprogramm für die ganz jungen Nachwuchsschützen gibt. Denn unter 12 Jahren darf man aufgrund gesetzlicher Vorschriften noch nicht mit dem Luftgewehr trainieren und Wettkämpfe besuchen. In diesem Alter muss man zunächst auf das Lichtgewehr ausweichen. Aufgrund dieser Vorgaben ist die Zahl der Nachwuchsschützen unter 12 Jahren auch recht überschaubar, was wiederum dazu führt, dass es wenige Möglichkeiten für die unter 12 Jährigen gibt, an Wettkämpfen teilzunehmen.
Doch die Möglichkeit am Rahmenprogramm mit dem Lichtgewehr teilzunehmen nahm der SV Neidlingen mit den beiden Nachwuchsschützen Katharina und Benjamin Kuch gerne wahr. Dabei ging es darum mit dem Lichtgewehr auf einer Biathlon-Anlage möglichst viele Treffer zu erzielen. Benjamin war bereits im Vorjahr erfolgreich und hatte daher sehr gute Erinnerungen an diesen Wettbewerb. Auch jetzt zeigte er wieder, was er im wöchentlichen Jugendtraining bereits gelernt hatte und durfte sich erneut eine Medaille, sowie eine Urkunde abholen.
Nicht weniger erfolgreich war die amtierende Jugendschützenkönigin Katharina. Auch sie bewies ihre Treffsicherheit und freute sich ebenfalls über ihre erste Medaille samt Urkunde.
Herzlichen Glückwunsch an die beiden jungen Nachwuchsschützen!

Beim SV Neidlingen trainiert man nun wie ein Weltmeister oder ein Olympiasieger

Die Trainingsbedingungen beim SV Neidlingen werden immer professioneller. Nachdem in den letzten Jahren die Anlagen (Luftgewehrhalle und KK-Bahn) neu erbaut bzw. saniert, viele jugendgerechte Sportgeräte (Jugend-Luft-Gewehre und Lichtgewehr) angeschafft wurden, freut sich der Schützenverein nun über einen weiteren Quantensprung.
Mit der Anschaffung des neuen „Scatt-Trainingssystems“ wird das Training noch weiter professionalisiert. Durch den Einsatz der Zielweganalyse über das sogenannte „Scatt“ ist es in Neidlingen jetzt möglich wie ein Weltmeister oder ein Olympiasieger zu trainieren. Das System wurde speziell für die Topschützen der Welt entwickelt um am Computer genau zu sehen, wie der Schütze wackelt. Denn dort wo das menschliche Auge kein wackeln mehr erkennen kann, muss eine andere Lösung her. Durch eine Kamera, die an der Mündung der Sportgeräte befestigt wird, werden deren Bewegungen am Computer in Echtzeit sichtbar gemacht. Die Auswertung dieser Bewegungen hilft sowohl dem Schützen selbst, wie auch den Trainern extrem weiter, denn im Spitzenbereich sind die Bewegungen so fein, dass eventuelle Fehler allein durch das menschliche Auge kaum wahrnehmbar sind. Somit unterstützt das „Scatt“ alle Beteiligten bei der Identifizierung von Schwächen und bei deren Beseitigung, denn in der anschließenden Trainingsphase kann der Fortschritt genau beobachtet werden.

Doch nicht nur für die Spitzen-Schützen kann dieses System verwendet werden. Auch für den Nachwuchs ist es bestens geeignet. So können die Neidlinger Jungschützen das bisher erlernte regelmäßig überprüfen und haben damit die Möglichkeit sich auch weiterhin so stark zu verbessern. Nicht zuletzt profitieren auch die ganz jungen Neueinsteiger (die i. d. R. noch aufgelegt schießen) von der Anschaffung. Die Jugendtrainer haben nun ein Instrument zur Hand, das es ihnen ermöglicht gleich von Beginn an die elementaren Aspekte des „Zielens“ zu vermitteln und können gleichzeitig überprüfen, wie schnell der Neuling das umsetzen kann. Da eine Spitzenleistung im Sportschießen nur über das „richtige“ Zielen möglich ist, lernen die Einsteiger gleich am Anfang das wichtigste, denn in jungen Jahren lernt es sich am leichtesten!
Diese Spitzentechnik gibt es natürlich nicht umsonst und die Anschaffung kostete den Schützenverein eine vierstellige Summe. Dennoch konnte dieses Trainingsmittel durch eine großzügige Spende einer Privatperson und die zahlreich eingegangen Spenden für die Jugend vom letztjährigen Seniorennachmittag realisiert werden. Nochmals vielen Dank dafür! An dieser Investition werden sich noch viele Neidlinger Schützen erfreuen können. Wer diese Technik einmal im Einsatz sehen möchte, kann dies gerne erleben. Das Zielwegsystem wird von jetzt an in jedem Training (dienstags und freitags) im Einsatz sein. 

Jugendtraining


Dienstags und Freitags

jeweils ab 19:00 Uhr


Interesse?

Gerne kannst du uns zu den Trainingszeiten ganz unverbindlich besuchen und ein bisschen schnuppern. Komm doch einfach vorbei.

 

 

Vereins- und Betriebspokal 2019

Derzeit findet wieder unser traditionlelle Vereins- und Betriebspokalschießen statt. Alle Gruppen, Vereinigungen, Vereine, Betriebe, Freundes- kreise etc. sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Es stehen wieder Preise im Gesamtwert von über 400 € für die erfolgreichsten Mannschaten bereit.

 

Letzte Ergebnisse

Anfahrt

Schützenhaus Neidlingen
Falkenstraße 15
D-73272 Neidlingen

Kartenansicht

Mitglieder

Registrierte Mitglieder können sich für
den internen Bereich hier anmelden:

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok